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Reductil Zusammensetzung:
Bestellen Informationen:

-10mg Kaps.: 1 Kaps. enth.: 10mg Sibutraminhydrochlorid-1H2O. Weit. Bestandteile:
Dimeticon, Gelatine, hochdisp. Siliciumdioxid, Lactose 1H2O, Magnesiumstearat,
mikrokrist. Cellulose, Natriumdodecylsulfat, Schellack. Farbst.: Chinolingelb
(E 104), Eisen (II, III)-oxid (E 172), Indigocarmin (E 132), Phospholipide
aus Sojabohnen (E 322), Titandioxid (E 171).
-15mg Kaps.: 1 Kaps. enth.: 15mg Sibutraminhydrochlorid-1H2O. Weit. Bestandteile:
Dimeticon, Gelatine, hochdisp. Siliciumdioxid, Lactose 1H2O, Magnesiumstearat,
mikrokrist. Cellulose, Natriumdodecylsulfat, Schellack. Farbst.: Eisen
(II, III)-oxid (E 172), Indigocarmin (E 132), Phospholipide aus Sojabohnen
(E 322), Titandioxid (E 171).
Anwendung von Reductil:
Unterstütz. Ther. im Rahmen eines Gewichtsmanagements b. Pat. m.
einer ernährungsbed. Adipositas u. einem Körpermassenindex (BMI)
l30kg/m2, Pat. m. ernährungsbed. Übergewicht u. einem BMI l27kg/m2,
b. denen adipositasbed. Risikofaktoren wie Diab. mell. Typ 2 od. Dyslipidämie
vorliegen. Die Einnahmedauer sollte 1J. nicht überschreiten. Weitere
Info. s. Fachinfo.
-15mg Kaps.: Bei Pat., die nur ungenügend auf Reductil 10mg ansprechen
(Anhaltspunkt < 2kg Gewichtsverlust in 4 Wo.) kann unter d. Voraussetzung,
dass Reductil 10mg gut vertragen wird, die Dos. auf eine Kaps. Reductil
15mg 1x tgl. erhöht werden.
Reductil Gegenanzeigen:
Organ. Ursachen d. Adipositas, schwerwieg. Essstör. in d. Anamnese,
psychiatr. Erkrank. Silbutramin hat im Tierversuch mögl. antidepress.
Wirkung gezeigt, es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass Silbutramin
b. bipolaren Pat. manische Episoden auslöst; Gilles-de-la-Tourette-Syndr.,
b. gleichz. od. weniger als 2 Wo. zurücklieg. Anw. v. Monoaminoxidasehemmern
(MAO-Hemmern) sowie and. auf d. ZNS wirk. Mitteln z. Behandl. v. psych.
Erkrank. (z.B. Antidepressiva, Neuroleptika) od. z. Gewichtsredukt. od.
v. Tryptophan z. Behandl. v. Schlafstör., KHK, Herzinsuff., Tachykardie,
periphere arterielle Verschlusskrankh., Herzrhythmusstör. od. zerebrovask.
Erkrank. (Schlaganfall od. TIA) in d. Anamnese, unzureich. eingestellte
Hypertonie (>145/90mmHg), Hyperthyreose, schw. Leber- od. Nierenfunktionsstör.,
benigne Prostatahyperplasie m. Restharnbildung, Phäochromozytom,
Engwinkelglaukom, Drogen-, AM.- od. Alkoholabusus in d. Anamnese. Kdr.
u. Jugendl. <18J. u. Pat. >65J. aufgrund unzureich. Erfahrung.
Reductil während Schwangerschaft:
Kontraindiziert.
Reductil während Stillzeit:
Kontraindiziert.
Nebenwirkungen von Reductil:
Herz-Kreislauf: häufig: Tachykardie, Palpitationen, Blutdruckerhöh./Hypertonie,
Vasodilatation (Flush); Verdauungssystem: sehr häufig: Obstipation,
häufig: Übelk., Zunahme hämorrhoidaler Beschw.; ZNS: sehr
häufig: Mundtrockenh., Schlaflosigk., häufig: Schwindel, Parästhesien,
Kopfschm., Angstgefühle; Haut: häufig.: Schwitzen; Sinnesfunkt.:
häufig: Geschmacksstör. Klinisch bedeutsame unerwünschte
Ereignisse, die in klinischen Studien u. im Rahmen d. Pharmakovigilanz
beobachtet wurden, sind im Folgenden nach Organsystem aufgeführt:
Erkrank. v. Blut u. lymphat. System: Thrombozytopenie, Purpura Schoenlein-Henoch.
Erkrank. d. Immunsystems: Es wurde über allerg. Überempfindlichkeitsreakt.,
von leichten Hautausschlägen u. Urtikaria bis hin zu Angioödemen
u. Anaphylaxie, berichtet. Psychische Erkrank.: Depressionen b. Pat. sowohl
mit als auch ohne anamnest. bekannter Depression. Erkrank. d. Nervensystems:
Krampfanfälle. Augenerkrank.: Sehstör. Magen-Darm-Erkrank.:
Diarrhoe, Erbrechen. Erkrank. d. Haut u. des Unterhautgewebes: Hautausschlag,
Urtikaria. Nieren- u. Harnwegserkrank.: Akute interstitielle Nephritis,
mesangiokapilläre Glomerulonephritis, Harnverhaltung. Fortpflanzungssystem
u. Erkrank. d. Brust: Ejakulations-/Orgasmus-Abnomalitäten, Impotenz,
Stör. d. Menstruationszyklus. Laborwerte: Revers. Anstieg d. Leberenzyme.
Sonstige: Entzugssympt. wie Kopfschm. u. gesteigerter Appetit wurden selten
beobachtet. Hinw. auf ein Entzugs- od. Abstinenzsyndr. od. Stimmungsschwank.
b. Beendig. d. Ther. liegen nicht vor.
Wechselwirkungen von Reductil:
Silbutramin u. seine aktiven Metaboliten werden durch Verstoffwechslung
in d. Leber ausgeschieden; in erster Linie ist d. Enzym CYP3A4 beteiligt,
CYP2C9 u. CYP1A2 können allerdings ebenfalls e. Rolle spielen. Vorsicht
b. gleichz. Anw. m. AM, die die CYP3A4-Enzymaktivität beeinfl., hemmende
Wirk. auf CYP3A4 besitzen u. a. Ketoconazol, Itraconazol, Erythromycin,
Clarithromycin, Troleandomycin, Ciclosporin. Beschleunig. d. Abbaus v.
Sibutramin durch Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Dexamethason
mögl., wurde allerdings experimentell nicht untersucht. Serotonin-Syndr.
in selt. Fällen b. gleichz. Anw. v. selekt. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern,
best. Migränemitteln, z.B. Sumatriptan, Dihydroergotamin, best. Opioiden,
z.B. Pentazocin, Pethidin, Fentanyl, Dextromethorphan od. b. gleichz.
Anw. zweier SSRI. Die gleichzeit. Anw. m. and. AM., die den Blutdruck
od. die Herzfrequenz erhöhen können, wurde bisher noch nicht
systemat. untersucht. Zu derartigen AM. gehören u.a. best. AM. geg.
Husten, Erkältung u. Allergien (z.B. Ephedrin, Pseudoephedrin) sowie
best. Mittel zur Abschwell. (z.B. Xylometazolin). Deshalb ist b. gleichz.
Einn. Vorsicht geboten. Daten üb. d. gemeins. Verabreich. v. Reductil
u. Orlistat liegen nicht vor. Zw. d. Absetzen v. Sibutramin u. d. Verabreich.
v. Monoaminoxidasehemmern sollten 2 Wo. liegen.
Dosierung:
Anfangsdos. 1x tgl. 1 Kaps. 10mg morgens unzerk. m. Flüssigk. (z.B.
e. Glas Wasser). Die Einn. kann m. od. ohne Nahrung erfolgen. Bei Pat.,
die nur ungenügend auf Reductil 10mg ansprechen (<2kg Gewichtsverlust
in 4 Wo.) kann unter d. Voraussetzung, dass Reductil 10mg gut vertragen
wird, die Dos. auf 1 Kaps. Reductil 15mg 1x tgl. erhöht werden. Bei
Pat., die nur ungenügend auf Reductil 15mg ansprechen (Anhaltspunkt
<2kg Gewichtsverlust in 4 Wo.) ist die Behandl. zu beenden, da erhöhtes
Nebenwirkungsrisiko besteht. Behandl.dauer v. 1J. nicht überschreiten.
Es wird empfohlen, dass b. Pat. m. assoziierten Begleiterkrank. d. Behandl.
nur fortgesetzt werden sollte, wenn gezeigt werden kann, dass d. erreichte
Gewichtsverlust m. weiteren klin. Vorteilen einhergeht, z.B. m. e. Verbesserung
d. Lipidprofils b. Pat. m. Dyslipidämie od. e. Verbesserung d. Blutzuckereinstell.
b. Pat. m. Diab. mell. Typ 2. Weitere Info. s. Fachinfo.
Warnhinweise:
B. allen Pat. müssen während d. Behandl. Blutdruck u. Puls überwacht
werden, da Silbutramin b. einigen Pat. klin. relevante Blutdruckerhöh.
verursacht hat. In d. ersten 3 Mon. d. Behandl. sollten diese Parameter
alle 2 Wo. kontrolliert werden; zw. d. 4. u. 6. Mon. sollten diese Parameter
monatl. kontrolliert werden u. danach in regelm. Abständen, mind.
aber alle 3 Mon. Bei Pat., deren Herzfrequenz in Ruhe bei 2 aufeinander
folg. Messungen um l10 Schläge/Min. od. deren systol/diastol. Blutdruck
um l 10mmHg erhöht ist, sollte d. Behandl. abgesetzt werden. B. zuvor
gut eingestellten hypertensiven Pat., deren Blutdruckwerte b. 2 aufeinander
folgenden Messungen d. Grenzwerte 145/90 mmHg überschreiten, sollte
d. Behandl. abgesetzt werden. B. Pat. m. Schlafapnoesyndr. sollte d. Blutdruck
besonders sorgf. überwacht werden. Obwohl Sibutramin nicht m. prim.
pulmon. Hypertonie in Verb. gebracht wurde, sollte aufgrund allg. Erwägungen
im Zushang m. AM zur Gewichtsredukt. b. regelm. Verlaufskontr. auf Sympt.
wie progress. Dyspnoe, Schmerzen in der Brust u. Knöchelödeme
besond. geachtet werden. Der Pat. ist darauf hinzuweisen, dass b. Auftreten
der genannt. Symp. umgehend ein Arzt aufzusuchen ist. Vorsicht b. Pat.
m. Epilepsie, leichter bis mittelgradiger Leber- od. Nierenfunktsstör.,
fam. Vork. v. motor.-verbalen Tics. Bei zentral wirks. AM Missbrauch mögl.
Klin. Daten zeigen jedoch keine Hinw. auf e. AM-Missbrauch m. Sibutramin.
Es bestehen allg. Bedenken, dass gewisse AM z. Behandl. v. Adipositas
m. e. erhöhten Risiko v. Schädigungen d. Herzklappen einhergehen.
Klin. Daten geben jedoch keinen Hinw. auf e. erhöhte Inzidenz unter
Sibutramin. B. Pat. m. schwerwiegend. Essstör. wie Anorexia nervosa
u. Bulimia nervosa in d. Anamnese ist d. Behandl. kontraind. Über
d. Behandl. v. Pat. mit Binge-Eating-Disorder (zwanghafte Essanfälle)
m. Sibutramin liegen keine Daten vor. Sibutramin sollte b. Pat. m. Weitwinkelglaukom
u. Personen, bei denen z.B. aufgrund d. Familienanamnese das Risiko eines
erhöhten Augeninnendrucks besteht, mit Vorsicht eingesetzt werden.
Wie b. and. AM, die d. Serotonin-Wiederaufnahme hemmen, besteht b. Pat.
unter d. Einnahme v. Sibutramin möglicherw. ein erhöhtes Blutungsrisiko.
Bei Pat. mit Blutungsneigung sowie b. Pers., die gleichz. AM einnehmen,
die d. Hämostase od. d. Thrombozytenfunkt. beeinflussen, sollte Sibutramin
daher m. Vorsicht angew. werden. In selt. Fällen wurde b. Pat. unter
Subtraminbehandl. über Depressionen, Suizidgedanken u. Suizid berichtet.
Pat. m. anamnest. bekannter Depression ist daher bes. Aufmerksamk. zu
widmen. Treten währ. d. Behandl. m. Sibutramin Anz. od. Sympt. einer
Depression auf, sollten ein Absetzen v. Sibutramin u. d. Beginn einer
geeigneten Behandl. erwogen werden.
>> Reductil apotheke
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