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Omeprazole
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Produktinformation:
Ulcus duodeni, benignes Ulcus ventriculi, Zollinger-Ellison-Syndrom, Refluxösophagitis,
als Langzeitther. z. Rezidivprophylaxe der Refluxösophagitis,
Ther. d. durch nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAID) induzierten Magen-
u. Duodenalulzera, Langzeitther. z. Rezidivprophylaxe d. durch NSAID induzierten
Magen- und Duodenalulzera, symptomat. Therapie der gastro-ösophagealen
Refluxkrankheit. Hinw.: Sofern möglich ist bei Helicobacter pylori
positiven Pat. mit Magen- und Duodenalulzera eine Eradikationsther. angezeigt.
Anwendung:
Gegenanzeigen:
In Kombination mit Clarithromycin: Pat. mit eingeschränkter Leberfunktion.
Fructoseintoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorbtion od. Saccharase-Isomaltase-Mangel
(wg. des Saccharose-Gehalts). Kdr. lt; 2 J.
Anwendungsbeschränkungen:
Ältere Pat. u. Pat. mit Nieren- od. Leberfunktionsstör. (bei
schw. Leberfunktionsstör. TD von 20mg nicht überschreiten und
die Leberfkt. regelmäßig kontrollieren). Kombinationsther.
bei Pat. mit Nieren- od. Leberfunktionsstör. Eine evtl. Bösartigkeit
v. Magengeschwüren muss vor Behandlung ausgeschlossen werden. Die
Diagnose einer Refluxösophagitis sollte endoskopisch gesichert sein.
Die Behandl. m. Omeprazol führt zu leicht erhöhtem Risiko v.
gastrointestinalen Infektionen. Bei NSAID-ausgelösten Ulzera vor
Behandl. Absetzen d. auslösenden AM prüfen. Langzeittherapie
bei Pat. mit NSAID-ausgelösten Ulzera auf Risikopat. beschränken.
Bei Behandlungsdauer gt; 1 J. gründliche Nutzen-Risikoabschätzung.
Bes. Vorsicht bei Gabe zusätzl. AM während einer Kombinationstherapie.
Bei schwerkranken Pat. Überwachung d. Seh- u. Hörfunktion.
Schwangerschaft:
Strenge Indikat.-Stellung. Begrenzte Studien ergaben keine Hinw. auf tox.
Wirk. auf den menschlichen Foeten.
Stillzeit:
Sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung.
Nebenwirkungen:
Übelk., Diarrhoe, Blähungen, Erbrechen, Obstipation, Mundtrockenh.,
Stomatitis, gastrointest. Candidiasis, Pankreatitis. In Komb. mit Clarithromycin
revers. bräunlich-schwarze Verfärbung der Zunge, gutartige u.
revers. Drüsenkörperzysten im Magen. Revers. Erhöhung der
Leberenzyme. Hepatitis m. od. ohne Gelbsucht, b. vorbest. schw. Lebererkrank.:
Leberversagen sowie Enzephalopathie. Bei Kdrn Eisenmangelanämie.
Revers. Thrombozyto-, Leuko- u. Panzytopenie, Agranulozytose. Juckreiz,
Hautausschlag (Rash, Exanthem), Haarausfall, Erythema multif., Photosensibilität,
verstärkte Schweißneigung. Stevens-Johnson-Syndrom, tox.-epidermale
Nekrolyse. Muskelschwäche, Myalgia u.Gelenkschmerzen. Interstitielle
Nephritis. Häufig Kopfschm., Müdigkeit, Schwindel, Schläfrigk.,
Schlafstör.. Parästhesien, Benommenheit, bei schwerkrank. od.
ält. Pat.: Verwirrtheitszustände u. Halluzinationen. Agitiertheit,
depressive Reaktionen. Sehstör., Geschmacksveränd. und Hörstör.
(i.d.R. revers.). Urtikaria, angioneurot. Ödem, Bronchospasmus, anaphylakt.
Schock, allerg. Vaskulitis, Fieber. Gelegentlich revers. periphere Ödeme.
Hyponatriämie, Gynäkomastie.
Wechselwirkungen:
Ausscheid. v. AM, die ebenfalls über das Cytochrom-P-450-Isoenzym
abgebaut werden, kann verzögert sein z.B. Diazepam u. andere Benzodiazepine,
Phenytoin u. Warfarin. Überwachung v. Pat. die Phenytoin u. Warfarin
erhalten. Ausscheid. evtl. ebenfalls vermindert b. Hexobarbital, Citalopram,
Imipramin, Clomipramin. Abbau v. Disulfiram i. d. Leber kann gehemmt werden.
Überwachung v. Pat. die Cyclosporin erhalten. Bei gleichz. Anw. v.
Omeprazol/Clarithromycin Erhöhung d. Plasmakonz. beider Subst. Erniedrigte
Resorption von Ketoconazol, Itraconazol u. anderer AM m. pH-abhängiger
Resorption. Bioverfügbarkeit von Digoxin wird erhöht. Vit. B12-Resorption
kann erniedrigt sein.
Dosierung:
Erw: Ulcus duodeni: i.d. R. 20mg Omeprazol 1 x tägl. über 2-4
Wo. Benignes Ulcus ventriculi und Refluxösophagitis: i.d.R. 20mg
Omeprazol 1 x tägl. über 4-8 Wo. In Einzelfällen kann die
Dosis auf 1x tägl. 40mg erhöht werden. Langzeitther. bei wiederholt
auftretender, schw. Refluxösophagitis: 10-(20)mg Omeprazol tägl.
in Abhängigkeit v. klin. Verlauf. Zollinger-Ellison: Startdosis 60mg
Omeprazol, danach individ. Dosisanpassung. 2x tägl. Gabe bei Tagesdosis
über 60mg. Ther. d. NSAID-induzierten Ulzera: 20mg Omeprazol tägl.
über 4-8 Wo. Langzeitther. d. NSAID-induzierten Ulzera: 20mg Omeprazol
1x tägl. Symptomat. Ther. d. gastro-ösophagealen Refluxkrankh.:
10-20mg in Abhängigkeit v. klin. Verlauf über 2-4 Wo. Nach 2
Wo ohne Besserung weitergehende Unters. Bei Pat. mit schw. Leberfunktionsstör.:
Tagesdosis sollte 20mg nicht überschreiten. Kdr. gt;2 J.: Schw. Refluxösophagitis
die auf andere Ther. nicht ansprechen: 1mg/kg KG/Tag über 4-8 Wo.
Nicht länger als 12 Wo! Schema: 10-20kg KG: 10mg/d, gt;20kg KG: 20mg/d.
Kapseln sind unzerkaut mit ausr. Flüssigkeit einzunehmen. Näheres
s. Fach- und Gebrauchsinfo
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