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Zur Behandl. v. mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz
Produktinformation:
Zur Behandl. v. mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz
Anwendung:
Anw.-beschränk.: Pat. mit schweren Nierenfunktionsstör. (Kreatinin-Clearance
lt;9 ml/min/1,73 m2) (keine Angaben). Pat., die an Epilepsie leiden (basierend
auf pharmakol. Gesichtspunkten u. aufgr. v. Einzelfallberichten). Gleichz.
Anw. von N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Antagonisten, wie Amantadin, Ketamin
od. Dextromethorphan (unerw. (hauptsächlich das ZNS betreffende)
NW häufiger od. in stärkerer Ausprägung mögl.). Einige
Faktoren, die zu einem Anstieg des pH-Wertes im Urin führen können,
machen u. U. eine bes. sorgfältige Überwachung d. Pat. erforderl.,
z. B. eine grundlegende Umstellung der Ernährung (z. B. von fleischhaltiger
auf vegetarische Kost), die massive Einn. von Mitteln zur Neutralisierung
der Magensäure, eine renale tubuläre Azidose (RTA) od. schwere
Infekt. des Harntrakts mit Proteus-Bakterien. Engmaschige Überwachung
b. Pat. m. kürzlich zurückliegenden Myokardinfarkt, dekompensierter
Herzinsuff. (NYHA III-IV) u. unkontrol. Bluthochdruck (nur begrenzte Daten).
Schwang.: Kontraind. Gr 1
Stillz.: Kontraind. La 1
Nebenw.: Häufig (1-10): Halluzinationen, Verwirrtheit, Schwindel,
Kopfschmerzen u. Müdigkeit. Gelegentl. (0,1-1): Angstzustände,
erhöhter Muskeltonus, Erbrechen, Blasenentzünd. u. gesteigerte
Libido.
Wechselw.: Wirkungsverstärk. von L-Dopa, dopaminergen Agonisten u.
Anticholinergika mögl. Die Wirk. von Barbituraten u. Neuroleptika
können abgeschwächt werden. Dantrolen od. Baclofen: Änderung
in der Wirk. dieser AM mögl. (ggf. Anpassung der Dos. erforderl.).
Amantadin, Ketamin, Dextromethorphan: Risiko einer pharmakotox. Psychose.
Ein veröffentlichter Fallbericht weist auch auf eine mögl. Gefahr
b. d. Komb. von Memantin mit Phenytoin hin. Bei anderen AM, wie Cimetidin,
Ranitidin, Procainamid, Chinidin, Chinin u. Nicotin, die das gleiche renale
Kationen-Transportsystem wie Amantadin benutzen, besteht die potentielle
Gefahr eines erhöhten Plasmaspiegels. Anw. zus. mit HCT od. einem
Kombinationspräp., das HCT enthält: Erniedrigung des Serumspiegels
von HCT mögl.
Hinw.: Reaktionsvermögen! (V) Weit. Info zu klin. Studien, Interaktionsstudien
etc. s. Fachinfo.
Dos.: Erw.: Die tgl. Höchstdos. beträgt 20 mg pro Tag. Um d.
Risiko von NW zu reduz., wird die Erhaltungsdos. durch eine wöchentl.
Steigerung d. Dos. um 5 mg während d. ersten 3 Behandlungswo. erreicht.
Die Behandl. sollte mit einer TD von 5 mg (½ Tbl. bzw. 10 Tr. am
Morgen) während der 1. Wo. beginnen. Während d. 2. Wo. wird
eine TD von 10 mg (2mal tgl. ½ Tbl. bzw. 10 Tr.) u. während
der 3. Wo. eine TD von 15 mg (1 Tbl. bzw. 20 Tr. am Morgen u. ½
Tbl. bzw. 10 Tr. nachmittags) empf. Ab der 4. Wo. kann die Behandl. mit
der empf. Erhaltungsdosis von 20 mg tgl. (2mal tgl. 1 Tbl. bzw. 20 Tr.)
fortgesetzt werden. Die Tbl. können mit od. ohne Nahrung aufgenommen
werden. Ält. Pat.: Die auf der Basis klin. Studien empf. Dos. für
Pat. gt;65 J. beträgt 20 mg tgl. (2mal tgl. 10 mg), wie oben beschr.
Pat. mit Nierenfunktionsstör.: Bei Pat. mit normaler od. leichter
Beeinträchtigung d. Nierenfunkt. (Serum-Kreatininspiegel bis zu 130
#956;mol/l) ist keine Herabsetzung der Dos. erforderl. Bei Pat. mit einer
mittelschweren Nierenfunktionsstör. (Kreatinin-Clearance 40-60 ml/min/1,73
m2) muss die Dos. auf 10 mg tgl. herabgesetzt werden. Für Pat. mit
einer schweren Nierenfunktionsstör. sind keine Angaben verfügbar.
Pat. mit Leberfunktionsstör.: keine Angaben verfügbar.
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