Klimakterisches Syndrom u. östrogenmangelbedingte Rückbildungserscheinungen an Harn- u. Geschlechtsorganen (Urogenitalatrophie). Prävention einer Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit hohem Frakturrisiko, die eine Unverträglichkeit oder Kontraindikation gegenüber anderen zur Osteoporoseprävention zugelassenen Arzneimitteln aufweisen. Östrogensubstitution nach Ovarektomie. Viagra,Cialis,Reductil,Xenical,Prozac ,Tramodol,Floxetina,Levitra,Omeprazole,Zyban,Amoxicillin,Flusporan,Propecia,sonata,Telfast,Melatonin Viagra,Cialis,Reductil,Xenical,Prozac ,Tramodol,Floxetina,Levitra,Omeprazole,Zyban,Amoxicillin,Flusporan,Propecia,sonata,Telfast,Melatonin
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Klimakterisches Syndrom u. östrogenmangelbedingte Rückbildungserscheinungen an Harn- u. Geschlechtsorganen Estradiol / Estraderm: (Urogenitalatrophie). Prävention einer Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit hohem Frakturrisiko, die eine Unverträglichkeit oder Kontraindikation gegenüber anderen zur Osteoporoseprävention zugelassenen Arzneimitteln aufweisen. Östrogensubstitution nach Ovarektomie.

Gegenanzeigen: Bekannter bestehender o. früherer Brustkrebs bzw. ein entspr. Verdacht, bek. Estrogen-abhängiger maligner Tumor bzw. ein entspr. Verdacht (v. a. Endometriumkarzinom), ni. abgekl. Vaginalbltg., unbeh. Endometriumhyperplasie, frühere idiopath. o. bestehende venöse thromboemb. Erkr. (v.a. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie), bestehende o. erst kurze Zeit zurückl. Lebererkrankungen, solange sich die relevanten Leberenzymwerte ni. normalisiert haben, Ikterus in der Anamn., Endometriose o. Leiomyom (Uterusmyom), Sichelzellenanämie, Porphyrie, Otosklerose mit Verschlechterg. in vorausgegangenen Schwangerschaften, bek. Überempfindlichkeit geg. d. Wirkstoff o. d. sonst. Bestandteile des Membranpflasters. Estraderm darf während e. bestehenden oder vermuteten Schwangerschaft ni. angewendet werden. Wenn während einer Behandlung m. Estraderm eine Schwangerschaft eintritt, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden. Estraderm ist während der Stillzeit ni. indiziert. Für die hoch dosierte Estrogen-Therapie gelten außerdem folgende Gegenanzeigen: angeborene Fettstoffwechselstrg., Störg. d. Blutgerinnung und Schlaganfall. Bei nicht hysterektomierten Frauen darf dieses Arzneimittel z. Behandlung in d. Wechseljahren u. auch danach ni. angewendet werden, außer unter gleichz. regel. Gabe v. Gestagenen. Keine Anwendung bei Kindern. Anwendungsbeschränkungen: B. den ersten Sympt. thromboembol. u. ischäm. Erkrank., wenn migräneart. Kopfschm. erstmalig od. gehäuft auftreten, b. akut. Sehstör. (Augenflimmern, Skotom), b. stärkerem Blutdruckanstieg, b. Auftreten e. cholest. Ikterus od. Hörsturz sollte d. Behandl. abgebrochen werden. Pat. m. Herzinsuff., Asthma, Nieren- od. Leberfunktionsstör., schwerer Hypertonie, Multipler Sklerose, Epilepsie, Porphyrie od. Tetanie erfordern eine strenge Ind.stell. u. sorgfältige ärztl. Überwachung. Ebenso auch b. Pat. m. manifestem Diabetes mellitus (vor allem b. bereits vorliegenden vaskulären Schäden). Schwangerschaft: Kontraindiziert. Stillzeit: Kontraindiziert. Nebenwirkungen: Erkr. d. Haut u. Unterhaut: Sehr häufig: Transiente Rötung u. Irritat. d. Applikat.-stelle m./ohne Juckr. Sehr selt.: Kontaktekzeme (vereinz. m. Generalisierungen), allerg. Kontaktdermatitis, revers. Pigmentierg. d. Applikat.-stelle nach Abkl. der entzündl. Reakt., general. Juckr. u. Exanthem. Erkr. d. Geschlechtsorgane u. d. Brustdrüse: Sehr häufig: Brustspannen. Gelegentl.: Brustkrebs*, Fluor vaginalis. Erkr. d. Gastro-Intestinal-Traktes: Häufig: Nausea, Bauchkrämpfe, Bläh. Erkr. d. Nervensyst.: Häufig: Kopfschm., Migräne. Gelegent.: Benommenh. Sehr selt.: Plötzl. Sehstörg., sensor. Ausfälle (z.B. Hörstörg.). Herz-Kreislauf-Erkr.: Sehr selt.: Thrombophlebitis, Exacerbation varicöser Venen, Blutdruckanstieg. Allg. Erkr. u. Beschw.: Häufig: Ödeme, Beinschm. Sehr selt.: Anaphylaktoide Reakt. V. d. Ther. m. oral verabreichten Estrogenen bekannte Syst. NW wie: Störg. d. Gerinnungssyst., Änd. d. Glucosetoleranz sind nicht ganz auszuschließen. Weit. NW in Zusammenh. m. Estrogen-Monother. od. Estrogen-Gestagen-Ther.: estrogenabhäng. gutart. u. bösart. Tumore, venöse thromboemb. Ereignisse, Exacerbat. v. Varizen, Hypertonie, Herzinf., Schlaganf., Chloasma, Erythema multif., Erythema nodosum, vaskuläre Purpura, Gallenbl.-Erkra., cholestat. Ikterus, anaphylakt. Reakt., abnorme Leberfunktionstests. * Das Risiko v. Brustkrebs wächst m. der Dauer einer Hormonsubstitut.-ther. (HST). 51 epidemiologische Studien wurden während der 1970er Jahre bis in die frühen 1990er Jahre durchgeführt. Über diese Studien wurde in einer erneuten Analye berichtet, zusätzl. liegen neuere Studien vor. Demnach haben Frauen, die nie eine HST erhielten, das geringste Risiko, an Brustkrebs zu erkr. - absolut diagnostiziert man b. ca. 45 v. 1.000 Frauen im Alter zw. 50 u. 70 J. Brustkrebs. Man nimmt an, daß unter den Frauen, die gegenwärtig eine HS erhalten od. vor kurzem erhalten haben, b. 5-jähr. Behandl.-dauer 1-3 zusätzl. Fälle pro 1.000 Frauen auftreten (bester Schätzer 2), b. 10-jähr. Behandl-dauer 3-9 (bester Schätzer 6) u. b. 15-jähr. Behandl.-dauer 5-20 (bester Schätzer 12). Nur im Altersbereich zw. 45 u. 65 J. ist die Anzahl der zusätzl. Brustkrebsfälle weitgeh. unabhängig vom Alter der Frauen b. Beginn einer HST. Wechselwirkungen: V. oral verabr. Östrogenen ist bekannt, daß sie d. Wirksamk. v. blutgerinnungshemmenden u. blutzuckersenk. Arzneim. vermindern u. folg. Labortests beeinfl. können: Glukosetoleranz-, Blutgerinnungs-, Metyrapon-, Schilddrüsenfunktionstests. Die gleichz. Einn. v. Präp., die mikrosomale Leberenzyme induzieren, wie z.B. Barbiturate, Barbexaclon, Hydantoine, Primidon, Carbamazepin, Meprobamat, Phenylbutazon, Rifampicin od. Ampicillin kann d. Wirk. v. oral verabr. Östrogenen u. Gestagenen vermindern. Diese Wechselw. können auch b. Anw. v. Estradiol-Membranpflastern nicht ausgeschlossen werden, sind jedoch aufgrund der geringen u. durch d. Haut zugeführten Estradiolmenge kaum zu erwarten. Hinweise: Gynäkol. Kontrollen etwa halbjährl. Anfangs kurzfrist. Kontrollen b. Pat. m. Diabetes. Bei intaktem Uterus zykl. Östrogentherapie mit sequentiellem Gestagenzusatz - Keine empfängnisverhütende Wirk.! - Weit. Hinw. s. Fachinfo. Dosierung: 2 Membranpfl. pro Wo. zykl. Anw. 3 Wo. Therapie, 1 Wo. Pause. Bei stark. Beschw. auch ununterbrochene Therapie.



 


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